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DIE JAHRHUNDERTWENDE - INDUSTRIALISIERUNG, IMPERIALISMUS, PROLETARIAT

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DIE JAHRHUNDERTWENDE - INDUSTRIALISIERUNG, IMPERIALISMUS, PROLETARIAT

DIE JAHRHUNDERTWENDE

INDUSTRIALISIERUNG, IMPERIALISMUS, PROLETARIAT

Die Geschichte Europas um 1900 wurde entscheidend durch die Industrialisierung geprägt (coniata). Eine ganze Reihe europäischer Länder war zu dieser Zeit bereits hoch industrialisiert, vor allem Großbritannien, Russland, Frankreich und Deutschland. Die Industrialisierung trug (contribuire) auch zur Kolonialpolitik und zum Imperialismus bei. Die europäischen Nationen eroberten andere Gebiete der Erde, vor allem Afrika und Asien, und beuteten (sfruttare) Völker aus. Bald haben sie in den Kolonien  Konflikt miteinander. Die Industrialisierung verursachte auch große gesellschaftliche Veränderungen. Immer mehr Leute verließen das Land und zogen (migrare) in die Stadt, wo die Fabriken lagen.

DIE PREUßISCHE REGIERUNGSWEISE

Die preußische Regierungsweise beruhte (si fonda) auf Autorität. Für Bismarck sollten die Untertanen (sudditi), Patrioten sein und eine perfekte Verwaltung (amministrazione) des Staates garantieren. Nach Bismarck kam Wilhelm II, der undiplomatisch war. Auf innenpolitischem Gebiet (territorio) bekämpfte er wie schon Bismarck die Sozialdemokratie, traf strenge Maßnahmen (provvedimenti) gegen die streikenden Arbeiter und stützte sich (appoggiarsi) auf das Militär. Seine Bemühungen (sforzi) richteten sich auf die Expansion Deutschlands. Er betrieb eine aggressive Kolonialpolitik. Im preußischen Regierungssystem spielte das Parlament keine besondere Rolle.



DIE DONAUMONARCHIE

Österreich-Ungarn war ein Vielvölkerstaat, entstanden aus der Eroberungspolitik der Habsburger auf dem Balkan. Bei den beherrschten Völkern entwickelten sich starke Autonomiebestrebungen (aspirazioni). Die Niederlage (sconfitta) im 1. Weltkrieg führte dann zum Zusammenbruch des Vielvölkerstaates. Am 28.6.1914 wurde der Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo ermordet. Der Attentäter war ein serbischer Student. Einen Monat später erklärte (dichiarare) Österreich an Serbien den Krieg.

DIE ERSTE WELTKRIEG

Die wichtigsten Ursachen, die zum ersten Weltkrieg geführt hatten, sind:

-         machtpolitische Gegensätze im europäischen Staatensystem (Deutschland-England, Deutschland-Frankreich);

-         Rüstungswettlauf (corsa agli armamenti) der großen Mächte;

-         Schwierigkeiten des österreichisch-ungarischen Vielvölkerstaates;

-         Russlands Balkanpolitik;

-         überstürzte (caduta ?) Mobilmachungen und Ultimaten.  

KULTUR UND STAAT

Preußen: Die Kultur sollte im Dienst des Staates und der Gesellschaft stehen (trovarsi al servizio) . Wilhelm I war den Wissenschaften zugetan (affezionato), wenn sie den Fortschritt (progresso) und die Entwicklung des Staates sicherten. Er erhob (elevare) Wissenschaftler aus dem Bürgerstand in den Adelsstand.

Bayern: Die bayerische Könige waren Förderer der Künste. Ludwig II gründete die Akademie der bildenden Künste in München.

Österreich: In der Endperiode der Donaumonarchie blühten die Architektur, die Kunst und die Musik auf. In Wien wurden Prunkbauten (sfarzosi ? ) errichtet, die Kunst wurde durch Ausstellungen (esposizione) gefördert.

DIE BOURGEOISIE

Die meisten Literaten, Geisteswissenschaftler und Naturwissenschaftler der Zeit kamen aus dem Bürgertum. In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg wurde eine Schicht (strato) des deutschen Bürgertums so reich, dass sie eine politische Rolle übernehmen konnte: die Mäzen (mecenate). Etwa seit 1900 durften Frauen studieren. Das taten aber nur sehr wenige. Frauen nahmen auch kaum am kulturellen Leben der Zeit teil. Einige schlossen sich in den Künstlerateliers und Literaten-Cafes.

Man erwartete von Kunst und Literatur, dass sie den Staat rühmen (esaltare), den Leser unterhalten und von den Problemen ablenken (sviare). Jede Opposition seitens der Intellektuellen wurde vom Staat kontrolliert und durch juristische Maßnahmen unterdrückt. Es gab jedoch viele Intellektuelle, die Kritik an dem System äußerten oder die negativen Seiten des Imperialismus zur Sprache brachten.    




Der sprachlich-literarische Kontext

Der Naturalismus

Diese literarische Strömung entwickelte sich in Deutschland in dem Jahrzehnt zwischen 1890 und 1900 und hatte europäische Vorbilder wie Zola, Ibsen, Dostojewskij und Tolstoij. Das Zentrum des deutschen Naturalismus war Berlin. Ziel der Naturalisten war die exakte, objektive Darstellung (rappresentazione) des Alltagslebens mit ihren guten und hässlichen Seiten. Auf eine detaillierte, fotografische Weise beschrieben die Naturalisten das Milieu (ambiente) der Fabrikarbeiter. Auch die  Sprache sollte natürlich wirken (fare effetto): die künstlerische Sprache der hohen Literatur wurde durch die Umgangssprache (lingua corrente), manchmal auch durch Dialekt ersetzt; die Dialoge enthielten oft unvollständige Sätze. Die Naturalisten versuchten auch, die Wirklichkeit in ihren kleinsten Vorgängen (avvenimenti-processi) getreu zu kopieren: diese präzise sprachliche Nachzeichnung eines Wirklichkeitsausschnitts nennt man Sekundenstil. Die Hauptvertreter der literarischen Bewegung waren Gerhart Hauptmann, Arno Holz und Johannes Schlaf. Durch seine Formel " Kunst=Natur-x" forderte der Theoretiker des Naturalismus Arno Holz den Verzicht auf dichterische (poetico) Subjektivität (x). Die Kunst musste die exakte Reproduktion der Natur sein. Je größer "x" ist, desto wirklichkeitsferner ist das Kunstwerk.

Der Ästhetizismus

Gegen den Naturalismus traten in den 90er Jahren vor allem in Wien und München neue Stilrichtungen auf ( Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil). Die Autoren wandten (dirigersi) sich von den sozialen Problemen ab und versuchten, sich die Welt ästhetisch anzueignen (impadronirsi) d.h. Gegenstände in stilisierte Formen umzusetzen. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Verfeinerung (perfezionamento) der Sprache und der Stilmittel. Oft, behandelte (trattare) Themen waren der Gegensatz zwischen Kunst und Leben, die Entfremdung des Menschen vom Mitmenschen, die Vergänglichkeit des Lebens. Die Hauptvertreter waren Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal. Sie wollten die Kunst aus ihren "naturalistischen" Fesseln (catene) befreien. Die Kunst sollte kein Werkzeug (attrezzo) der Wirklichkeitsanalyse sein, sondern umgekehrt.

Impressionismus: Bezeichnung für eine Stilrichtung der französischen Malerei, die auf die literarische Darstellungstechnik übertragen (affidare) wird. Die Realität wird als Sequenz einzelner sinnlich-subjektiver Eindrücke, flüchtiger Augenblicke und Reizwirkungen erfasst. Die traditionellen Mittel der dichterischen Komposition werden durch die Aneinanderreihung (allineamento) von Bildern ersetzt, die den Pinselstrichen (pennello) der impressionistischen Malerei entsprechen.

Symbolismus: Literarische Bewegung, die in Frankreich entstanden war. Anders als der Impressionismus verzichtet (rinunciare) der Symbolismus auf die Vorstellung persönlicher Empfindungen (emozioni) und versucht, die Elemente der realen Welt in Bildzeichen (Symbole) zu übersetzen, um die geheimnisvollen Zusammenhänge (relazione) hinter den Dingen zu erschließen (aprire - sfruttare).

Jugendstil: Der Jugendstil zeigt eine Tendenz zum Ornamentalen. Es geht um die Linie als stilisierte Bewegung. In literarischen Werken kommen einige Elemente des Jugendstils vor, ornamental geordnete Bilder von Blumen, Schwänen (cigni), Parks. Die Sprache ist preziös.

Dekadenz: Kulturelle Tendenz, die aus dem Bewusstsein (coscienza) entsteht, zu einer Epoche des Verfalls zu gehören und die eine Tendenz zur ästhetischen Überfeinerung aufweist.

Ästhetizismus: Resignative, passive und kontemplative Geisteshaltung (mentalità) als Reaktion auf eine als feindlich (ostile) erfahrene, banale Wirklichkeit. Gegenstand der ästhetischen Betrachtungen ist die Schönheit.







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